Interessengemeinschaft
Ortsumgehung Schimborn
Ziele
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© 2012 Interessengemeinschaft Ortsumgehung Schimborn
Aktuell

Oktober 2012
Info-Brief
Ergebnisse der Masterarbeit abrufen.

Ansprechpartner

Wolfgang Brückner
Hans-Jürgen Fleckenstein
Udo Gries
Joachim Hartmann
Klaus Röll

 

Südumfahrung: Masterarbeit zu Nutzen-Kosten-Verhältnis und möglichen Optimierungen liegt vor

Die Interessengemeinschaft Ortsumgehung Schimborn hält nach wie vor an der Realisierung einer Südumfahrung von Schimborn fest und kritisiert an der vorliegenden behördlichen Nutzen-Kosten-Analyse der bisherigen Süd-Planung deren recht oberflächliche Durchführung bzw. das mehrfach erklärte Ziel, die nördliche Variante durchzusetzen. Deswegen legten wir im Dezember 2010 erneut eine eigene Planung der Südumfahrung vor.

Um diese Kritik zu entkräften, trat die Oberste Baubehörde München an die Hochschule für angewandte Wissenschaften, Fachhochschule Augsburg, mit dem Wunsch heran, unsere Planung auf ihr Nutzen-Kosten-Verhältnis und mögliche Optimierungen hin untersuchen zu lassen.

Das Ergebnis dieser Masterarbeit zeigt, dass die Entscheidung der Marktgemeinde Mömbris, sich eindeutig für den Bau der Südumfahrung auszusprechen, richtig war. Bei entsprechender Expertenplanung ist die Südumfahrung durchaus realisierbar. Sie stellt auch für die Zukunft die einzig richtige Alternative dar, das hohe Verkehrsaufkommen aus dem Ort Schimborn zu bringen und diesen dadurch wieder attraktiver und lebenswerter zu machen. Auch der gesamte Markt Mömbris würde dadurch eine Aufwertung erfahren.

Hier können Sie unseren Info-Brief abrufen

Unser Vorschlag für eine mögliche Variante der Ortsumgehung im Süden von Schimborn

Wir halten diese modifizierte Variante, vorgestellt bei einem Informationsabend im Jakobussaal am 15. Dezember 2010, für die bestmögliche Lösung, um unsere Ziele zu erreichen. Damit wird der Verkehr aus Schimborn heraus verlagert, die Bewohner im Ort vom Durchgangsverkehr entlastet und eine moderne Verkehrsführung erzielt. Schimborn bleibt ein zusammenhängender Ort und wird nicht von einer Straße auf der täglich mehr als 10.000 Autos und LKWs fahren "zerschnitten". Zudem wird durch Eingraben der Umgehungsstraße ein optimaler Lärmschutz erzielt. Laden Sie mit einem Klick das Informationsblatt herunter.

Hier sehen Sie unseren Vorschlag:

Plan erstellt von Wolfgang Brückner

Von Mömbris her würde die Staatsstraße 2305 vor Schimborn nach Süden abzweigen und oberhalb der Tankstelle Reuter wieder auf die 2305 treffen. Abbiegespuren zur Ortsdurchfahrt mit 90-Grad-Kurven würden eine Abkürzung über die heutige Ortsdurchfahrt unattraktiv machen. Neue Kirche, Schulturnhalle, Mittelschule und Kindergarten würden über den Kapellenweg an die Umgehung angeschlossen und die jetzt zu durchfahrenden Wohngebiete vom Zubringerverkehr entlastet werden. Denkbar wäre dies auch für die Daxberger Straße. Eine Abfahrt nur für den Sportplatz würde den Verkehr von der Marienstraße fernhalten, da diese nur vom Ort her zu erreichen wäre. Ein Richtung Feldkahl verlegter neuer Kreisel könnte die Staatsstraßen 2305 und 2307 zusammenführen, die alte Staatsstraße in diesem Bereich zum Teil wegfallen und somit auch die jetzige Lärmbelästigung von dort für das Neubaugebiet "Untere Ebnung". 
Geplant ist, die Südumgehung meist in einem Einschnitt verlaufen zu lassen und somit eine Lärmbelästigung des Ortes fast auszuschließen. Dort wo die Strecke "frei liegt" sollen Lärmschutzwände aufgestellt werden. Die Trasse ist mindestens 50 Meter, im Schnitt aber zwischen 100 und 270 Meter von der Wohnbebauung entfernt. Über dem Weibersbach-Tal wird eine 215 Meter lange Brücke nötig, in Höhe der Aussiedlerhöfe soll eine 250 Meter lange sogenannte Grünbrücke errichtet werden, unter der die Straße nicht sichtbar verläuft.

Die Interessengemeinschaft Ortsumgehung Schimborn möchte für die Menschen in Schimborn und künftige Generationen die bestmögliche Lösung für die Verbesserung der innerörtlichen Verkehrssituation und Entwicklung des Ortes selbst:

Der Durchgangsverkehr muss aus dem Ort heraus!

Wir halten nichts von einem Ausbau der jetzigen Ortsdurchfahrt oder von einer Verlegung Richtung Norden. Damit bleibt der Durchgangsverkehr bei beiden Varianten mit seinen Belastungen im Dorf. Insbesondere die Schulwegsicherheit ist bei beiden Varianten nicht gegeben. Eine wirkliche Entlastung vom Durchgangsverkehr bietet zurzeit beispielsweise nur die südliche Ortsumgehung.

Wir setzen uns für ein lebenswertes und attraktives Schimborn ein!

Die Lebens-, Wohn-, Freizeit- und Aufenthaltsqualität in Schimborn soll gesteigert werden.

Schimborn soll ein zusammenhängender Ort bleiben und die Kahlauen nicht zerstört werden!

Ein Ausbau der stark befahrenen Ortsdurchfahrt beziehungsweise die Verlagerung nach Norden verursacht, dass der Ort noch stärker zerschnitten und sogar von einer 6 m hohen Schallschutzmauer in "Süd- und Nord-Schimborn" geteilt wird. Der Fluß Kahl soll überbaut oder verlegt, die Kahlauen für immer zerstört werden.

Die Lösung in Schimborn sollte ein Verkehrskonzept für den gesamten Kahlgrund anstoßen und ermöglichen!

Bei den Planungen sollte nach unserer Meinung die Verbesserung der regionalen Verkehrssituationen im gesamten Kahltal berücksichtigt werden. Hierbei sollte die Bedeutung der zentralen Lage Schimborns im Kahlgrund zwischen der Autobahn A3, Autobahn A45 und Autobahn A66 hinsichtlich des Umleitungs- und Güterverkehrs (Maut!) untersucht und die Auswirkungen auf die Kahlgrund-Orte berücksichtigt werden.